Baut die Mauer wieder auf!
Das scheint der junge Ossi wohl zu wollen.
Oder warum schreibt er in seiner Politik Rubrik das in der DDR doch eigentlich alles so gut war?
Erst mal ein Zitat von der krassen Seite, und dann noch Kommentare von mir.
Anläßlich des 50. Jahrestages des sogenannten "Volksaufstandes" in der DDR am 17. Juni 1953 muß ich jetzt mal einiges klarstellen. Immer wieder hört man, wie sich mutige Bürgerinnen und Bürger der DDR gegen das "unmenschliche Regime" auflehnten, für Meinungs-, Reise- und Pressefreiheit kämpften und dafür von der Sowjetunion mit Panzern niedergemäht bzw. zu Zehntausenden verhaftet wurden. Dies mag zwar stimmen, wenngleich es aber auch extrem übertrieben dargestellt wird. Protestiert wurde nur gegen die Normerhöhungen der DDR-Regierung, und für zehntausende Häftlinge war wohl kaum genug Platz. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind: Wie viele politische Gefangene gab es in der BRD und gibt es im jetzigen Deutschland ? Bei wie vielen (friedlichen) Demonstrationen rückt die Polizei mit Wasserwerfern, Panzern und Gummiknüppeln an ? Also: Bevor man sich über andere aufregt, soll man doch erstmal ins eigene Land gucken.
Zudem war die DDR nicht derart mißraten, wie es in den westlichen Medien dargestellt wird. Wir haben unter unmöglichen Umständen Unmögliches möglich gemacht, wenn man bedenkt, wie sehr man die DDR doch von westlicher Seite her boykottiert hat. Die DDR war ja noch nicht mal als Staat anerkannt, und für Westgeld, mit dem man ja auf dem internationalen Markt nur bezahlen konnte, wurden horrende Summen verlangt. Während im Westen der Marshall-Plan schon heftig fruchtete, zahlten wir immer noch Reparationszahlungen an die Sowjetunion. Dafür ging es uns noch nicht mal schlecht: Die Lebenshaltungskosten waren niedrig, zahlte man doch z.B. für ein doppeltes Brötchen anfangs 5, später ganze 10 Pfennige (zum Vergleich: heute kostet dasselbe doppelte Brötchen 29 Cent). Genauso preisgünstig fuhr man mit Bus und Bahn, weshalb unsere Busse und Bahnen auch viel mehr genutzt wurden, als dies heute der Fall ist (sicher, man mußte auch jahrelang auf ein Auto warten, aber das ist, glaube ich, nicht der Hauptgrund dafür). Auch der Gütertransport erfolgte über die Schiene, was nicht nur preisgünstiger, sondern auch umweltfreundlicher ist, als wegen jedem noch so kleinen Mist gleich einen ganzen LKW loszuschicken. Hinzu kommt, daß JEDER eine Wohnung und eine Arbeit hatte. Und das ist bei weitem wichtiger als Meinungs- und Pressefreiheit, denn davon kann ich meine Familie nicht ernähren (außerdem gibt es diese Freiheiten in der bunten Republik auch nicht so wirklich). Auch der Kindergartenplatz war kostenlos; alles, was man zu zahlen hatte, waren 50 Pfennig pro Tag für das Mittagessen (das sind ganze 11 Mark im Monat, berechnet auf 22 Tage). Dadurch war es den Eltern möglich, einer Arbeit nachzugehen. Und auch in der Schule wurde man als Kind bei Pioniernachmittagen beschäftigt, auch, wenn man darüber geteilter Meinung sein kann. Überhaupt war unser Schulsystem dem heutigen um Längen voraus. Solche Bildungslücken wie heute gab es bei uns nicht. Hätte es damals eine PISA-Studie gegeben, hätte die DDR sicher ganz gut dabei abgeschnitten.
Wovon man heute ja auch ständig hört, sind Amokläufe in Schulen, hier ein Mord, da eine Kinderschändung, dort wieder eine Vergewaltigung und nicht zu vergessen: Banküberfälle, Raub, Diebstahl und so weiter. In der DDR gab es sowas eigentlich (so gut wie) überhaupt nicht, zumindest sind mir kaum Fälle bekannt.
Also, liebe Wessis: Bevor ihr über die DDR lästert, informiert euch doch erstmal darüber. Man kann nicht über ein Land urteilen, in dem man nicht selbst gelebt hat.
Noch so zum Schluß: Unser hart erspartes Geld wurde uns am Ende auch noch streitig gemacht. So wurden unsere Ersparnisse nur bis zu einem Höchstbetrag von 4000 - 5000 Mark zum Kurs 1:1 umgetauscht, für alles, was darüber lag, bekamen wir nur die Hälfte in DM.
-- Kommentare -- Bei wie vielen (friedlichen) Demonstrationen rückt die Polizei mit Wasserwerfern, Panzern und Gummiknüppeln an ?
Wasserwerfer und Gummiknüppel gibt es bei uns. Aber auf welcher Demo im WessiLand kammen Panzer??????? Während im Westen der Marshall-Plan schon heftig fruchtete, zahlten wir immer noch Reparationszahlungen an die Sowjetunion
Da kann ich nur sagen „Wer den Russen zum Freund hat(te) brauch(te) keine Feinde“.
Und wenn ihr zum Freund hattet ist nicht unsere Schuld. Auch der Gütertransport erfolgte über die Schiene, was nicht nur preisgünstiger, sondern auch umweltfreundlicher ist,
Da muß ich dir zustimmen!!!!!! JEDER eine Wohnung und eine Arbeit hatte. Und das ist bei weitem wichtiger als Meinungs- und Pressefreiheit, denn davon kann ich meine Familie nicht ernähren
Wie war es dort in Bitterfeld, wo massenweise missgebildete Kinder geboren wurden wegen dem Chemie Dreck.
Die Väter dort hatten Arbeit. Aber glaubst du, das du im jetzigen Deutschland einen Arbeitslosen findest der sein gesundes Kind gegen ein behindertes eintauscht wenn er im Gegenzug einen Arbeitsplatz kriegt?????????????????????????????????????????? Kindergartenplatz war kostenlos
das hätten wir übernehmen sollen Überhaupt war unser Schulsystem dem heutigen um Längen voraus. Solche Bildungslücken wie heute gab es bei uns nicht. Hätte es damals eine PISA-Studie gegeben, hätte die DDR sicher ganz gut dabei abgeschnitten.
Ihr wart wahrscheinlich immer 250%tig
hast du schon mal dein – Teenie – guter Mensch – schul – usw – zusammen gezählt, da kommt dann 250% raus.
--ganz im ernst, unser Schulsystem ist nicht das beste
-- siehe auch Schule macht dumm Wovon man heute ja auch ständig hört, sind Amokläufe in Schulen, hier ein Mord, da eine Kinderschändung, dort wieder eine Vergewaltigung und nicht zu vergessen: Banküberfälle, Raub, Diebstahl und so weiter. In der DDR gab es sowas eigentlich (so gut wie) überhaupt nicht, zumindest sind mir kaum Fälle bekannt.
Amokläufe sind noch nicht alltäglich. Aber Mord und Vergewaltigung ist täglich und zwar mehrfach. Aber wenn du die Bildzeitung aufschlägst, steht da jeden Tag einen Liste von Morden und Vergewaltigungen drin? Nein, nur manchmal wenn die Zeitung Lust hat darüber zu schreiben. Und die „Pressefreiheit“ in der DDR hat es den Zeitungen verboten darüber zu schreiben. Solche schlimmen Sachen gab es doch nur im bösen Westen. Also, liebe Wessis: Bevor ihr über die DDR lästert, informiert euch doch erstmal darüber. Man kann nicht über ein Land urteilen, in dem man nicht selbst gelebt hat.
Also lieber Ossi. Ich bin eigentlich keiner der über die exDDR lästert, sie meine alte Pagedie Kohl Ära
Aber das was du da verbreitest kann ich nicht unkommentiert stehen lassen.